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Nach dem Königsschuss: Zwei Schützenbrüder heben den neuen König Clemens Stroetmann auf der Bühne in die Höhe.       Fotos: Honnefer Zeitung

 
Ex-Staatssekretär ist zum zweiten Mal König in Rhöndorf
 
Rhöndorf. (hoz) 22 Jahre nachdem Clemens Stroetmann 1993 die Königswürde der Rhöndorfer Sankt Hubertus Schützengesellschaft errungen hatte, befördete er sich am Samstag ein weiteres Mal zum König seines Schützenvereins, dem er - ebenso wie der KG Ziepches Jecke - auch nach seinem Umzug nach Berlin bis heute die Treue gehalten hat. Mit seinem Amtsantritt - er wurde noch am selben Abend im Rahmen des Laternenfestes gemeinsam mit seiner Ehefrau Brigitte als Nachfolger von Franz-Josef Weber und dessen Königin gekrönt, die ebenfalls Brigitte heißt - kann er noch ein weiteres besonderes Ereignis feiern, denn 22 Jahre zwischen den Regentschaften sind nun mal ein echtes rheinisches Jubiläum.

Bevor Kommandeur Harald Sroke mit der Hilfe von Vizepräsident Franz Gunkel und den hinter den Majestäten stehenden Offizieren den neuen König mit Kette und Zepter und die Königin mit dem Diadem ausstattete, zeichnete Präsident Peter Profittlich die Pfänderschützen und die Sieger der Wettbewerbe am Nachmittag aus In Amt und Würden erhoben wurde auch der Bürgerkönig Werner Sonntag.

Schon auf die Krone des Königsvogels war der neue Schützenkönig Clemens Stroetmann als erster Pfänderschütze erfolgreich, wohl schon ein kleiner Wink des Schicksals. Es folgten Franz Gunkel (Kopf), Ralf Püllen (rechter Flüger), Ralf Wagner (linker Flügel) und Jürgen Kuhn (Schweif).

Beim Schießen der Vereine siegte der Spielmannszug des TV Eiche und bei den Betrieben hatte die Firma Galias - die zum ersten Mal an diesem Wettbewerb teilnahm - die Nase vorne. Den Hans Hostert Wanderpreis holte sich Jürgen Kuhn, der auch gleich noch den Staffel-Pokal für sich beanspruchte. Der Peter Profittlich Wanderpreis ging an Richard Stang und den Josef Heine Pokal bekam Franz Walbröl.

Sonnenschein und angenehme Temperaturen machten den kleinen Festzug durch den Ortskern am Samstag und das anschließende Fest auf dem Schützenplatz im Löwenburger Tal, das von einer Bläsergruppe aus Ober- und Niederdollendorf musikalisch begleitet wurde, zum Vergnügen. Selbst einige Windböen und ein paar feine Regentropfen am Abend trübten die Feierlaune nicht. Leider waren die himmlichen Mächte am Sonntag nicht so ganz auf der Seite der Schützen, mehr auf der Seite der Winzer, die sich über den beständigen Landregen sicherlich mehr freuten als die Männer und Frauen in den grünen Uniformen. Gefeiert wurde nach Gottesdienst, Festzug und Kranzniederlegung am Kapellchen dann allerdings im Schützenhaus weiter.

Lesen Sie auch den Bericht im Bonner General Anzeiger >>>

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