Die Marienkappelle ist eines der Wahrzeichen von Rhöndorf
Sicherlich eines der meist fotografierten Motive in Rhöndorf ist die Marienkapelle, allerdings von der Rückseite mit dem Drachenfels im Hintergrund.   Foto: HZ

 
300 Jahre Marienkapelle Rhöndorf
Vier Veranstaltungen zum Jubiläum
 

Konrad Adenauer, das Deutsch-Französische Jugendwerk und die Firma Penaten haben den Namen Rhöndorfs seit der Mitte des letzten Jahrhunderts in aller Welt bekannt gemacht. Der Rhein, der Drachenfels und die an seinen Hängen arbeitenden Winzer sorgten schon lange Zeit zuvor dafür, dass der kleine, landwirtschaftlich geprägte Ort zu einem gerne besuchten Fleckchen im Siebengebirge wurde. Und jeder der Rhöndorfer Gäste kannte das mitten auf der Straße stehende kleine Gotteshaus, das Kapellchen, oft “alte Kapelle” genannt, das als offizielle Bezeichnung jedoch den Namen “Marienkapelle” trägt.

So, wie ein Kölner die Erinnerung an den Dom auch nach Jahren und Jahrzehnten in der Fremde nie vergisst, so trägt der Rhöndorfer das Bild der Marienkapelle in seinem Herzen, wohin er auch geht. Und wenn er dann wieder vor dem kleinen, aus Bruchsteinen gemauerten Gebäude steht, dann weiß er:  “Ich bin Zuhause!” Doch nicht nur für die Rhöndorfer ist der Blick auf die Marienkapelle ein Erlebnis, auch die Besucher des nördlichsten Bad Honnefer Stadtteils können sich ihrer Faszination nicht entziehen. Unzählige Fotos haben sie vom Kapellchen schon geschossen, am liebsten mit dem Drachenfels im Hintergrund, unzählige Bilder haben Künstler aus aller Welt schon von ihr gemalt, mit Stiften auf Papier und mit Pinsel und Farben auf Karton und Leinwand.

Die Rhöndorfer Marienkapelle wird in diesem Jahr 300 Jahre alt. Diesen runden Geburtstag feiern die Rhöndorfer, deren Vorfahren das kleine Gotteshaus mit ihren eigenen Händen gebaut und 1716 fertiggestellt hatten, gemeinsam bei vier Jubiläumsveranstaltungen. Und das in einer Einmütigkeit und Geschlossenheit, wie es wohl keiner der Organisatoren je für möglich gehalten hätte. “Alle ziehen an einem Strang”, freuen sich Marlene Barth, Peter Profittlich, Wilhelm Trimborn, Doris Staffel und Alfred Höhler, der harte Kern des Organisationsteams, das vor vielen anderen Helferinnen und Helfern unterstützt wird.

An vier Tagen wird das große Ereignis gefeiert, jeweils in anderer Form. Ein Fest auf dem Ziepchensplatz mit einer Fülle von Informations- und Unterhaltungsangeboten, kulinarischen Highlights und einem Flohmarkt  bildet am 30. April den Auftakt. Das ausführliche Programm der Auftaktveranstaltung und aller weiteren Veranstaltungen finden Sie hier >>>.

Am Freitag, 3. Juni 2016 gibt es eine Festversammlung im Saal  des Haus Rheinfrieden, mit einer Festrede von Dr. Hans-Peter Mensing über das Leben der Rhöndorfer im 18. Jahrhundert, mit Musikbeiträgen des Kirchenchors mit Werken aus jener Zeit, und mit einem anschließenden Umtrunk und Imbiss.

Am Sonntag, 5. Juni gibt es eine Festmesse vor der Marienkapelle und einem anschließenden Frühschoppen vor der Kapelle.

Der eigentliche Weihetag war der 8. Juni 1716. Dass auch 300 Jahre später an diesem Datum gefeiert wird, ist wohl klar, mit einer Abendmesse um 18:30 Uhr in der Marienkapelle.

Anlässlich des Kapellenjubiläums gibt es auch ganz besondere Leckereien und Erinnerungsgegenstände zu kaufen, deren Erlöse die dringend erforderliche Renovierung der Marienkapelle ebenso wie die auf ein Spendenkonto eingehenden Gelder ermöglichen sollen. Eine genaue Übersicht finden Sie hier >>>.
Unzählige ilder und Postkarten zeigen die Rhöndorfer Marienkapelle
Postkarten mit der Marienkapelle als Motiv gibt es in großer Zahl.
 

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